Geschäftsberichte drucken

Ein Geschäftsbericht hat die Aufgabe, Informationen über den Geschäftsverlauf des vergangenen Geschäftsjahres eines Unternehmens zu vermitteln und insbesondere dessen Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht – zu erläutern und zu ergänzen.

Welche Inhalte gehören in den Geschäftsbericht?

Wegen der fehlenden gesetzlichen Vorschriften zum Inhalt des Geschäftsberichtes handelt es sich um eine freiwillige Publizität von Unternehmen. Im Regelfall wird der Geschäftsbericht dazu verwendet, den gesetzlichen Offenlegungsvorschriften nachzukommen („Pflichtteil“) und weitere freiwillige Angaben zu machen. Dann muss der Geschäftsbericht zumindest den Lagebericht, den Jahresabschluss, den Gewinnverwendungsvorschlag (soweit er sich nicht bereits aus dem Jahresabschluss ergibt), den Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers zu Jahresabschluss und Lagebericht und den Bericht des Aufsichtsrates sowie die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex beinhalten. Regelmäßig enthalten Geschäftsberichte aber darüber hinaus weitere Informationen zum Unternehmen. Auch viele Unternehmen, die nicht publizitätspflichtig sind, veröffentlichen Geschäftsberichte. Diese enthalten neben der Selbstdarstellung des Unternehmens in der Regel nur ausgewählte Zahlen zum Jahresabschluss. (Quelle)

Zahlen über das eigene Unternehmen in andere Hände zu geben, erfordert Vertrauen. So sind Diskretion und Sorgfalt im Umgang mit Finanzpublikationen wie Geschäftsberichten, Quartals-, Halbjahres- oder Jahresberichten fixer Bestandteil in der Datenerfassung und Umsetzung.

Der Inhalt des Berichts soll zumindest folgende Fragen beantworten:

  • Wie entwickeln sich Umsätze und Gewinne des Unternehmens?
  • Wie setzt sich derzeit das Kapital zusammen?
  • Auf welcher Planung setzt die Entwicklung auf?
  • Welche Verbindlichkeiten hat das Unternehmen?
  • Welche Forderungen stellt die Unternehmen?
  • Wie ist die Belegschaft aufgestellt?

Mehr als nur Daten

Geschäftsberichte sind mehr als ein reiner Lagebericht. Sie können Ihre Leistung einordnen, vergleichbar und verständlich machen. Das nutzt Bewerbern, interessierten Journalisten, Kunden und Geschäftspartnern gleichermaßen.

Mit einem aufwändig gestalteten Imageteil rücken Sie Ihr Unternehmen in den Fokus. Weil Geschäftsberichte ein zentrales Mittel der Selbstdarstellung sind, werden Geschäftsberichte oftmals sehr aufwendig gestaltet. Sowohl Typographie und Grafik als auch die Bildgestaltung werden häufig angesehenen Werbeagenturen anvertraut. Gelegentlich werden Kunstfotografen oder Künstler mit der Gestaltung oder Illustration beauftragt, zudem wird aus Prestigegründen hochwertiges Papier verwendet.

„Der Geschäftsbericht gilt gemeinhin als Leitmedium oder als Königsdisziplin der Unternehmenskommunikation. Das hat auch damit zu tun, das er eines der wenigen Medien ist, in denen Unternehmen über sich selbst berichten, nicht über ihre Produkte, d.h. der Geschäftsbericht ist Ausdruck der Unternehmensmarke. Die Inhalte des Geschäftsberichtes sind geprüft, d.h. per se glaubwürdiger als Imagebroschüren etc. In Zeiten zunehmender und vernetzter Kommunikation geraten diese Inhalte viel schneller und leichter in die Öffentlichkeit und sie sind – einmal im Internet veröffentlicht – irreversibel. Insofern wird die Kommunikation der Unternehmen rund um die Veröffentlichung im Geschäftsbericht auf allen Ebenen eines Unternehmens (Vorstand, Aufsichtsrat, interne und externe Kommunikation, PR etc.) abgestimmt und bestimmt dann die weltweite Kommunikation der Konzerne.“ – Prof. Gisela Grosse, Leiterin des Corporate Communication Institute via Design Made In Germany

Das Layout

Als Basis für das Layout entsteht die Gliederung des gesamten Geschäftsberichts. Durch Register, Rubriken, Zusammenfassungen, Trennseiten und die gut überlegte Positionierung von Schwerpunkten entsteht ein Leitsystem, das den Leser durch die Inhalte führt.

Das Leseerlebnis wird maßgeblich von der Anzahl der Textspalten bzw. der Zeilenlänge beeinflusst. Sehr kurze Zeilen können wiederum zu zahlreichen Worttrennungen führen. Ein ausgeglichenes Layoutsystem sorgt für bestmögliche Aufnahme der Inhalte und einen ermüdungsfreien Lesefluss.

Informationsgrafiken dienen zur Darstellung komplexer Inhalte und sind ein unverzichtbarer Bestandteil fast jedes Geschäftsberichts. Sie sollen Zahlen und Daten in leicht erfassbare und informative Elemente wandeln  – im Idealfall wird allein durch die Gestaltung der Informationsgrafik das Interesse des Lesers geweckt. Klassische Diagramme und Organigramme werden heutzutage oft durch alternative Darstellungsarten ersetzt, die weitaus mehr Spielraum in der kreativen Umsetzung bieten.

Die Bildsprache wird idealerweise durch das Markenkonzept definiert, wo Tonalität, Bildaufbau und Motive festgelegt sind. Die Auswahl der Motive sollen nicht nur dem jeweiligen Inhalt entsprechen (Headline – Bild), sondern auch ein durchgehendes Erscheinungsbild gewährleisten.

Materialwahl und Haptik

Veredelungen und Materialien mit hoher Grammatur hinterlassen nicht nur einen nachhaltigen Eindruck bei Kunden, Partnern und Interessenten. Die Wahl von hochwertigen Papieren gewährleistet auch Langlebigkeit – ein besonderer Vorteil bei zyklischen Berichten, die archiviert werden und oft als Nachschlagewerk dienen. Der bewusste Einsatz von Natur- oder Recyclingpapier beim Druck des Geschäftsberichts vermittelt hingegen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

Geht Ihr Geschäftsbericht durch besonders viele Hände oder liegt er bei Pressekonferenzen aus, bieten sich Magazine mit Wire-O-Bindung an. Diese lassen sich wieder und wieder bequem und verschleißfrei durchblättern. Schutzumschläge können weiteren Schutz bieten, was gerade im Büroalltag zur Erhöhung der „Lebensdauer“ des Berichts beiträgt.