Technik & Umwelt

Grasl FairPrint – Technik im Zeichen von Umweltschutz & Effizienz

Aktiver Umweltschutz durch Verringerung der Makulatur

Beim Druck und bei der Weiterverarbeitung von Druckwerken entsteht „Makulatur“. Das sind Papierbögen, die für das Einrichten der Maschinen und für das Erreichen der optimalen Farbgebung benötigt werden und danach als Makulaturbogen dem Altpapierrecycling zugeführt werden. Durch optimiertes Color Management, neueste Druckmaschinentechnologie und Verbesserung der Prozesse in der hauseigenen Buchbinderei, konnte Grasl FairPrint den Makulaturbogenanteil pro Jahr um ca. 150 Tonnen Papier reduzieren. Das spart Ressourcen (Wald und Energie) und Kosten (durch geringeren Papierbedarf).

Moderne Drucktechnologie vermeidet Sondermüll

Mit den neuen Druckmaschinentechnologien, die Grasl FairPrint installiert hat, wurde auch eine zentrale Farbversorgung in Betrieb genommen. Das erspart pro Jahr ca. 8.000 Einweggebinde (Farbdosen und Farbkartuschen), die bei herkömmlichen Druckereien als Sondermüll im Abfall landen. Zusätzlich haben die Kunden von Grasl FairPrint dadurch einen entscheidenden Qualitätsvorteil, weil damit die Toleranzen der Farbpigmentierung bei den Druckfarben auf ein Minimum reduziert werden.

Mineralölfreie Druckfarben

Druckfarben werden aus mehreren unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt. Neben Farbpigmenten sind Bindemittel und Hilfsstoffe notwendig. Grasl FairPrint setzt Druckfarben ein, bei denen schon bei der Gewinnung der Rohstoffe auf Umweltverträglichkeit geachtet wird und ein Großteil der Materialien auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Wesentliche Inhaltsstoffe sind Baumharze und pflanzliche Öle, wie Leinöl oder Sojaöl. Grasl FairPrint setzt also Druckfarben mit einem maximalen Anteil an natürlichen und erneuerbaren Rohstoffen ein, die garantiert mineralölfrei sind.

Umweltfreundliche Dispersionslacke auf Wasserbasis

Grasl FairPrint veredelt Ihre Druckprodukte mit umweltfreundlichen Dispersionslacken auf Wasserbasis. Dispersionslacke bestehen zu 45 bis 65 Prozent aus Wasser und zu 35 bis 45 Prozent aus natürlichen Harzen. Die Trocknung wird durch Verdunsten des Wasseranteils und der Vernetzung der Harze umweltfreundlich und ohne chemische Reaktion oder Lösemittel realisiert. Das erzeugt eine samtig weiche Oberfläche und schützt Ihre Druckprodukte auf natürliche Weise. Und die dabei entstehende Abwärme wird mittels Wärmetauscher für Warmwasser und Heizung genutzt.

Verkehrsreduktion durch hauseigenes Lager

Grasl FairPrint verfügt über ein hauseigenes Lager mit 3.000 Palettenstellplätzen und 2.000 Fachregalen, das als Vorratslager, Lager für Zwischen- und Endprodukte und Kundenlager genutzt wird. Das kommt neben den Kunden auch der Umwelt zugute, weil durch diesen großen „Puffer“ die Umweltbelastungen durch den Zu- und Auslieferverkehr stark reduziert werden konnten. Der große Papiervorrat ermöglicht Grasl FairPrint, sehr schnell und kurzfristig auf die Erfüllung von Kundenanforderungen einzugehen. Meistens muss es ja „sofort und schnell“ sein. Aber nicht nur die Geschwindigkeit ist heute wichtig, sondern für die Qualität der Druckwerke ist auch die „natürliche Klimatisierung“ des Papiers eine entscheidende Voraussetzung. Und diese kann nur durch ein entsprechendes Papierlager erreicht werden. Auch das ist Grasl FairPrint.
Produktionsabwärme wird wieder verwendet

Ein Teil der elektrischen Energie, die für den Antrieb der Maschinen notwendig ist, wird in Wärme umgewandelt. Normalerweise wird diese Wärme ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Bei Grasl FairPrint wird diese Abwärme gezielt genutzt und über Wärmetauscher für Heizung und Warmwasserproduktion wieder verwendet. Das ist Grasl FairPrint-Effizienz.

Vorsprung mit Green IT

Green IT bedeutet für Grasl FairPrint, dass einerseits möglichst wenig Energie für den Betrieb von Servern und Workstations aufgewandt wird und andererseits Rechnertechnologie mit möglichst langem Lebenszyklus eingesetzt wird, da die Herstellung von Computern, Rechnern und Bildschirmen sehr rohstoff- und energieaufwändig ist und die Umwelt stark belastet. Grasl FairPrint hat dafür ein umfassendes Konzept entwickelt und bereits umgesetzt: alle wesentlichen Serversysteme laufen in einer virtuellen Umgebung. Das erhöht die Hardware-Effizienz um ein Vielfaches und reduziert die Anzahl der notwendigen Rechnersysteme drastisch. Das spart dreifach: erstens wird Energie für den Betrieb des Rechenzentrums eingespart, zweitens ist wesentlich weniger Sekundärenergie für die Kühlung notwendig und drittens werden wertvolle Ressourcen durch Reduzierung der Serversysteme geschont. Wo immer möglich werden als Workstations sogenannte „Thin Clients“ anstatt herkömmlicher PCs eingesetzt. Das sind Kleinrechner ohne bewegliche Teile, wie Festplatte, Lüfter usw., die ihre Rechnerleistung von Servern beziehen. Das garantiert maximale Lebensdauer und Effizienz und spart wertvolle Rohstoffe und Energie. Ein „Thin Client“ benötigt im Betrieb um 94 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher PC, hat einen wesentlich längeren Lebenszyklus und benötigt drastisch weniger Ressourcen in der Herstellung. Auch das ist Grasl FairPrint-Effizienz.